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über die Dozenten der Kurse seit 2004 |
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| François Rabbath, Paris Kontrabass
Für einen Musiker unserer Zeit hat die Karriere von François Rabbath einen absolut außergewöhnlichen Verlauf genommen. Er gilt als konkurrenzlos unter den Kontrabassisten und gehört zu den weltweit bedeutendsten Streicher-Solisten. Dies ist umso bemerkenswerter, als er sich das Kontrabass-Spiel selbst beigebracht und niemals eine Unterrichtsstunde genommen hat. 1931 in Aleppo (Syrien) geboren, trug François Rabbath bereits im Alter von 13 Jahren durch gemeinsame Auftritte mit seinen Geschwistern in den Kabaretts von Beirut zum Auskommen der großen Familie bei. 1956 zog er nach Paris und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Begleiter von Musikern wie Jacques Brel, Charles Aznavour, Gilbert Becaud und Michel Legrand. 1963 nahm Rabbath seine erste Soloschallplatte auf, die zur meistgesuchten Aufnahme der damaligen Zeit wurde. Von 1964 an komponierte er Musik für Film und Theater. Gleichzeitig nahm eine einzigartige Solokarriere ihren Lauf, ausgehend von Frankreich über die Musikzentren Europas bis in die USA, wo er 1975 in der New Yorker Carnegie Hall debütierte. Neben Rezitals in der Londoner Wigmore Hall und dem Salle Pleyel in Paris gab er Konzerte mit den Orchestern von Cincinnati, Houston, Québec und des australischen Rundfunks. Von 1980 bis 1996 war François Rabbath Mitglied des Orchesters der Pariser Oper. Als äußerst umtriebiger Lehrer gibt François Rabbath sein Können und Wissen seit über zwanzig Jahren rund um die Welt an engagierte Kontrabassisten weiter. Doch nicht nur diese, sondern auch andere Instrumentalisten nehmen an seinen Kursen teil. Nicht wenige Berufsmusiker haben sich von ihren Orchestern zeitweise freistellen lassen, um ihr Instrument mit Hilfe von François Rabbath neu zu entdecken. In jüngerer Zeit sind neben den pädagogischen Print-Publikationen Rabbaths multimediale Unterrichtswerke als Videos, CD-Rom oder DVDs erschienen. Von diesen sind die von dem ISB-Präsidenten Hans Sturm herausgebrachten Lehr-DVDs "Art of the Bow" und "Art of the Left Hand" besonders hervorzuheben und können ohne Übertreibung als Meilensteine der Kontrabass-Pädagogik bezeichnet werden. Trotz seiner beispiellosen Karriere ist François Rabbaths Einfluss auf das Kontrabass-Spiel im deutschsprachigen und osteuropäischen Raum bisher gering geblieben. Dies hat vermutlich mit der dort praktisch nicht angewandten französischen Bogenhaltung zu tun, auf der Rabbaths außergewöhnliche Bogentechnik basiert. For a musician of our time, the career of François Rabbath has taken an incredibly unusual course. He is without peer as a double bass player and is one of the most internationally distinguished string soloists. This is all the more remarkable because he taught himself to play the double bass and has never had a lesson in his life. Born in 1931 in Aleppo (Syria), at the age of 13 François Rabbath was already contributing to the income of his large family by appearing together with his siblings in the cabarets of Beirut. He moved to Paris in 1956 and earned his living as an accompanist to musicians such as Jacques Brel, Charles Aznavour, Gilbert Becaud and Michel Legrand. In 1963 Rabbath recorded his first solo record album which became one of the most sought after recordings of the time. From 1964 he began composing music for film and theatre. At the same time a singular solo career took off - starting in France via the music centres of Europe to the USA where he had his début in 1975 at New York's Carnegie Hall. As well as recitals at London's Wigmore Hall and the Salle Pleyel in Paris, he gave concerts with the orchestras of Cincinnati, Houston, Québec and Australian radio. From 1980 to 1996 François Rabbath was a member of the Paris Opera Orchestra. As a very assiduous teacher, François Rabbath has been imparting his knowledge and skills to committed bassists round the world for over twenty years. But these are not the only instrumentalists who take part in his classes, other instrumentalists do too. A good number of professional musicians have taken temporary leave from their orchestras in order to discover their instrument afresh with the help of François Rabbath. Rabbath has more recently added multimedia tutorials in the form of videos, CD-ROMs and DVDs to his output of pedagogical print publications. Of these, the tutorial DVDs produced by the ISB President, Hans Sturm, the "Art of the Bow" and "Art of the Left Hand" are particularly distinguished and without exaggeration may be termed milestones in double bass tuition. Despite his unparalleled career, François Rabbath has had little influence on double bass playing in German speaking and East European countries. This is presumably because of the fact that the French method of holding the bow, on which Rabbath's extraordinary bowing technique is based, is scarcely ever employed there. |
| Prof. Martin-Christoph Redel, |
| Susanne Regel, Freiburg Holzblasinstrumente |
| Olaf Reimers, Köln Violoncello
Olaf Reimers hat in Freiburg bei Christoph Henkel, in London bei Michael Evans und in Düsseldorf bei Johannes Goritzki modernes Cello und ein Jahr lang Musikwissenschaft in Köln studiert, bevor er 1989 in die Niederlande ging, um bei Jaap ter Linden in Den Haag Barockvioloncello zu studieren. Dort schloß er 1993 sein Studium mit dem Solistenexamen ab. Er ist als freiberuflicher Cellist und Ensembleleiter tätig. Einen großen Teil seiner Zeit beansprucht die Konzeption, musikalische Vorbereitung und Einstudierung der in einer eigenen Konzertreihe in Schloß Horst in Gelsenkirchen vorgestellten Projekte des Ensembles für Alte Musik „caterva musica“, dessen musikalischer Leiter er ist. Olaf Reimers tritt mit seinen historischen Violoncelli und auch mit seinem modernen Instrument mit Musik der Zeitspanne vom 16. bis 20. Jahrhundert auf, wobei er als Solist, Continuospieler, Kammermusiker und Orchestercellist sehr unterschiedliche Rollen erfüllt. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Londoner Ensembles „Ciaccona“ und „Florilegium“ sowie mit den Kölner Gruppen „Ensemble 1700“ und „Musica fiata“. Seit 2006 ist er Mitglied in Sir John Eliot Gardiners „English Baroque Soloists“ und seit 2007 auch in seinem „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“. Olaf Reimers unterrichtet an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Barockvioloncello. |
| Heide Reinsch, Blankenburg Tanz, Körperschule
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| Tobias Reisige, Köln Blockflöte
WILDES HOLZ Tobias Reisige (*1976) - Blockflöten: Für Tobias war schon früh der Weg in die Musik vorgezeichnet. Nach dem Musikschulunterricht in den Fächern Blockflöte, Saxophon und Klavier ging es nach dem Abitur und Zivildienst im Herbst 1996 direkt an die Folkwang-Hochschule-Essen. Im März 2001 kam der Abschluß als Diplommusikpädagoge. Während seines Studiums war er Stipendiat des DAAD und verbrachte ein halbes Jahr an der Hochschule für Musik in Wien. Im Anschluss absolvierte er als erster Jazz-Blockflöten-Student an der Folkwang-Hochschule-Essen einen Jazz-Studiengang. Tobias ist als Blockflötist und Saxofonist in mehreren Ensembles tätig. Regelmäßige Leitung von Workshops: Z.B. "Jazz für Klassiker" , " Die Blockflöte im Jazz" und Musicalworkshops für Gesang,Chor und Band. 1999 gründete er das Trio "Wildes Holz" ( Bkflt., Kontrabass, Guit. ), welches sich dem Thema Blockflöte und Jazz verschrieben hat. Seitdem rege Konzerttätigkeit. Seine musikalischen Aktivitäten führten Ihn unter anderem nach Korea, Schottland, Österreich, Italien, Ungarn, Holland und Polen. Seit 2006 betreibt er mit Patrick Musial das Label HOLZ Records. Anto Karaula (*1973) - Gitarre: Anto Karaula bekam zum sechsten Geburtstag eine Gitarre geschenkt und blieb dem Instrument bis heute treu. Nach einigen Jahren klassischen Gitarrenunterrichts kaufte er sich eine E-Gitarre und spielte die Rock-Klassiker rauf und runter. Über Freunde kam er zum Jazz: mit der Gründung von Wildes Holz 1998 fand er zurück zur Holzgitarre - weil sie "einfach am besten klingt!". Markus Conrads (*1970) – Kontrabass: Markus Conrads hat es geschafft, sich neben der Musik noch zum Diplominformatiker ausbilden zu lassen, musste aber einsehen, dass kein noch so gut geschriebenes Programm einen fetten Bass ersetzen kann. Also studierte er von 2002 bis 2007 Jazz-Kontrabass an der Folkwang Hochschule in Essen bei John Goldsby, besuchte Workshops mit Charlie Haden, Drew Gress, Mark Helias, Dieter Manderscheid und vielen anderen und ist seither in zahlreichen musikalischen Projekten aktiv. Zu den bekanntesten zählen die Gruppe "Wildes Holz" um den Jazz-Blockflötisten Tobias Reisige und das "Borderhopping"-Projekt mit Eckard Koltermann (bcl, bs), Paul van Kemenade (as) und Wolter Wolter Wierbos (tb). Er wirkte an zahlreichen CD-Produktionen mit. Seine Auftritte führten ihn auf die unterschiedlichsten Bühnen im In- und Ausland, unter anderem die Essener Philharmonie, das MoersFestival, das Fringe Festival in Edinburgh, die Fernsehsendung TV-Total und diverse WDR-Produktionen. www.wildes-holz.de |
| Christine Maria Rembeck, Freiburg/Breisgau Gesang
Christine Maria Rembeck genoss eine umfassende musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier, Tanz und Blockflöte. Nach dem Abitur erhielt sie an der Musikhochschule in Wien das Diplom im Fach "Musik- und Bewegungspädagogik", studierte Blockflöte und widmete sich mit großem Interesse dem Studium der Barock- und Renaissancemusik. Es folgten ein Gesangsstudium in Leipzig und weitere Studien und Meisterkurse bei J. Cash, H. Forner, D. Lukan, I. Gage und K. Mitzscherling sowie am "Conservatoire Superieur National" in Paris. Als Sopransolistin singt Chr. M. Rembeck in Liederabenden, Oratorien und Opernprojekten sowie in zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen. Die rege Zusammenarbeit mit international renommierten Ensembles wie z.B. Trinity Baroque, Parlement de Musique, Ensemble William Byrd, La Stagione, Concerto Köln, Akademie für Alte Musik, Harmony of Nations, Ensemble Amarcord, Thomanerchor Leipzig u.a. Ihre Solo-Konzerte mit Eigenkompositionen und -arrangements, in denen sie sich selbst am Klavier begleitet, führen sie regelmäßig auf die gefragten Konzert- und Festivalbühnen im In- und Ausland. |
| Prof. Ludger Rémy, Dresden Cembalo, Hammerflügel
Leidenschaften: Geschichtsforschungen, Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, Musik des Aufklärungszeitalters, vor allem Carl Philipp Emanuel Bachs. Für Aufnahmen der Werke dieses Bachsohnes Gründung des Orchesters Les Amis de Philippe. Weitere Vorlieben: Kammermusik und Lieder bis hin zur Romantik. Theorie und Praxis miteinander zu verbinden - dieser Mathesonschen Forderung fühlt der Cembalist Ludger Rémy sich verpflichtet. Geburt in Kalkar (Niederrhein), Cembalostudium in Freiburg (Breisgau), private Studien bei Kenneth Gilbert in Paris. Professor für Alte Musik an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden. Zahlreiche Aufnahmen als Spieler und Dirigent, ausgedehnte Konzerttätigkeit in Europa und Übersee als Cembalist, Hammerclavierist und Dirigent. Gilt international als einer der führenden Dirigenten bei der Wiederbelebung und Wiederentdeckung älterer deutscher Musik. Mehrfach Jurymitglied beim angesehenen Internationalen Cembalo- und Hammerclavierwettbewerb anlässlich des Festivals van Vlaanderen in Brugge. Zahlreiche internationale CD-Preise. Weitere Informationen unter: http://www.hfmdd.de/index.php?id=643 |
| Christoph Renner, Berlin Percussion
Christoph Renner, Berlin Perkussionist und Rhythmuspädagoge. Studium der Musikwissenschaft sowie afro-brasilianischer und kubanischer Perkussion mit längeren Studienaufenthalten in Brasilien. Als Perkussionist in Bands unterschiedlicher Stilrichtungen (Schnaftl Ufftschik, Pangea, Sapucaiu no Samba, ...) und als Rhythmuspädagoge in zahlreichen Einrichtungen tätig. Diverse CD-Produktionen. Leiter des groove - Zentrum für Percussion - in Berlin Kreuzberg. Dozent an der Landesmusikakademie Berlin. (www.christoph-renner.com) |
| Mathias Reuter, Kassel Percussion
zertifizierter DrumCircle-Facilitator - Musikalische Ausbildung an der ISP München und der Bayrischen Musikakademie bei Alex Acuna, Luis Conte, Bill Summers und Tom Nicolas. Studienaufenthalte in der Karibik und Afrika. Percussionist in diversen Bands - von Soul und Funk über Jazz und Bigbands bis Tango, Salsa und Worldmusic. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland; Studio- und Filmproduktionen. Kompositionen und Musik. Unterrichtet seit seinem Lehramtstudium an der GH-Kassel in privaten Kursen, bei Workshops und Lehraufträgen an Schulen und bei Fortbildungsseminaren. Mitautor von „Drum Circles - Der Groove für alle” (Musik&Bildung spezial, Schott-Verlag Mainz; Heft mit DVD) |
| Prof. Stanley Ritchie, Bloomington (USA) Violine
Stanley Ritchie gilt als Pionier der ”Alte-Musik-Bewegung” in Amerika. Gebürtig in Australien, erhielt er auch dort seine musikalische Ausbildung am Sydney Konservatorium of Music, an dem er das Lehrer- und Solistendiplom erwarb. Nach einigen Jahren als Solist mit den dortigen Sinfonieorchestern in Sydney, Melbourne und Adelaide verließ er Australien, um seine Studien in Paris bei Jean Fournier, in den USA bei Joseph Fuchs, Oskar Shumsky und Samuel Kissel fortzusetzen. 1962 wurde er als Konzertmeister an die New Yorker City Opera berufen, ein Jahr später an die Metropolitan Opera. Ausgedehnte Tourneen durch Europa und Nordamerika unternahm er an der Spitze des Ensembles Musica Aeterna und als Mitglied der New Yorker Kammersolisten. 1975 schloß er sich dem Philadelphia String Quartett an. 1982 folgte er einem Ruf als Professor für Violine an die Indiana University School of Music. Sein Interesse an der Barockvioline wurde 1970 durch die Zusammenarbeit mit dem Cembalisten Albert Fuller geweckt. Seitdem finden wir ihn als Solisten und Dirigenten bei zahlreichen großen Barockorchestern Amerikas und Europas. Ritchie ist außerdem Leiter des neugegründeten New York Collegium auf historischen Instrumenten, das sein Debüt mit einer CD-Einspielung von Konzerten Telemanns gab. |
| Dane Roberts, Frankfurt/Main Kontrabass / Violone
Dane Roberts wurde in Iowa/USA geboren. Von 1978-1980 studierte er Kontrabass an der University of Southern California bei Milton Kestenbaum. Daran schlossen sich Studien bei Prof. Johannes Auersperg an der Hochschule für Musik in Graz/Österreich sowie bei Franco Petracci in Siena/Italien an. Zusätzlich studierte Roberts von 1983-1987 Viola da Gamba bei José. Vasquez an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Mit seiner Spezialisierung auf den Historischen Kontrabass und Violone war Roberts im Bereich der tiefen Streicher stets einer der Hauptakteure in der "Alten-Musik-Bewegung". Seit 1986 ist Dane Roberts Mitglied des "Chamber Orchestra of Europe". Von 1988 an spielt er regelmäßig als Violonist und Kontrabassist in zahlreichen führenden europäischen Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, der Musica Antiqua Köln, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Academia Salzburg, dem Merlin Ensemble Wien, dem Orchestra of the 18th Century, dem Ensemble der Mozartwoche Salzburg, dem Ensemble Modern, dem Orchester Anima Eterna und dem Concentus Musicus Wien. Seit 2008 ist er festes Mitglied des Freiburger Barockorchesters. Dane Roberts unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellen-de Kunst in Frankfurt/Main sowie an der Händelakademie in Karlsruhe. Dane Roberts was born in Iowa, USA. He studied the double bass at the University of Southern California with Milton Kestenbaum from 1978-1980. This was followed by studies with Prof. Johannes Auersperg at the University of Music in Graz, Austria and with Franco Petracci in Siena, Italy. From 1983-1987 Roberts also studied Viola da Gamba with José Vasquez at the University of Music and Performing Arts, Vienna. Specializing in the historical double bass and violone, Roberts has always been one of the key low string players in the Early Music movement. Since 1986 Dane Roberts has been a member of the Chamber Orchestra of Europe. Since 1988 he has regularly played violonist and double bass in many leading European ensembles such as the Freiburg Baroque Orchestra, the Musica Antiqua Cologne, the Deutsche Kammerphil-harmonie [German Chamber Philharmonic] Bremen, the Camerata Academia Salzburg, the Merlin Ensemble Vienna, the Orchestra of the 18th Century, the Ensemble of the Mozart Week, Salzburg, the Ensemble Modern, the Orchestra Anima Eterna and the Concentus Musicus, Vienna. Since 2008 he has been a permanent member of the Freiburg Baroque Orchestra. Dane Roberts teaches at the University of Music and Performing Arts in Frankfurt am Main and at the Handel Academy in Karlsruhe. |
| Norbert Rodenkirchen, Köln Mittelalterliche Traversflöten
Norbert Rodenkirchen studierte Flöte an der Staatlichen Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Martin Müller und Barocktraverso bei Prof. Günther Höller. Nach dem Studium wandte er sich zunächst der Neuen Musik, dem zeitgenössischen Jazz sowie dem experimentellen Musiktheater zu und spielte u.a. in Gunther Hampels Coming Age Orchestra. Außerdem verwirklichte er eigene Improvisationsprojekte, er trat beispielsweise beim New Jazz Festival Moers auf und arbeitete als Komponist und musikalischer Leiter für das Theater im Ballsaal, Bonn. Norbert Rodenkirchens großes Interesse an archaischen Musikformen innerhalb und außerhalb der europäischen Kultur führte zu dem Auftrag, im Jahre 1992 zusammen mit Prof. Johannes Fritsch das Festival URKLÄNGE für die Abtei Brauweiler auszurichten, welches sich speziell mit mittelalterlicher und Neuer Musik befaßte. Dieses sehr erfolgreiche Festival war die Initialzündung, sich auch als Flötist stärker der mittelalterlichen Musik zuzuwenden. Seit 1995 spielt Norbert Rodenkirchen regelmäßig mit dem international renommierten Ensemble für mittelalterliche Musik Sequentia. Mit Sequentia konzertierte der Künstler u.a. im Lincoln Center (New York), in Notre Dame (Paris), in der Casals Hall (Tokio) und in der Royal Albert Hall (London). Neben seiner Tätigkeit als Interpret ist Norbert Rodenkirchen auch seit Jahren als vielseitiger Komponist für Film- und Theatermusik gefragt und arbeitet u.a. für den WDR Köln sowie für das Staatstheater Darmstadt. |
| Hans Roelofsen, Amsterdam Neue Niederländische Schule, fünfsaitiger Violone
Hans Roelofsen schloss sein Studium bei Anthony Woodrow am Amsterdamer Sweelinck-Konservatorium „cum laude“ ab, ehe er weiterführende Studien bei Klaus Stoll und dem Cellisten Anner Bijlsma unternahm. 1979 wurde er mit dem „Prix d’excellence“ und der höchsten niederländischen Auszeichnung für Musiker aller Sparten, dem „Niederländischen Musikpreis“ ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde er zu Sonderkonditionen als Solokontrabassist des „Utrecht Symphony Orchestra“ engagiert, was ihm neben der Orchestertätigkeit ein Studium bei dem bedeutenden Kontrabass-Solisten Gary Karr in den USA ermöglichte. 1985 wurde Hans Roelofsen vom „Nederlands Philharmonisch Orkest“ als Solokontrabassist verpflichtet und lehrt seitdem als Professor am Rotterdamer Konservatorium und seit 1994 auch an der „Messiaen Academie“ in Arnheim. Als Solist konzertierte Roelofsen mit nahezu allen niederländischen Orchestern neben belgischen, schwedischen und deutschen Ensembles. Rezitals und Meisterklassen führten ihn mehrfach in die USA und nach Südamerika. Als Kammermusiker arbeitete Hans Roelofsen mit zahlreichen bedeutenden Künstlern zusammen. Viele renommierte Streichquartette, darunter das Prazak-, Fine Arts- und Orlando-Quartett engagierten ihn zur Mitwirkung bei Festivals in der Schweiz, Spanien, Frankreich, Holland, Italien, Litauen und Brasilien. Roelofsen betreut eine äußerst erfolgreiche Konzertreihe innerhalb der von ihm gegründeten „Tindal“-Stiftung. Er forscht auf vielen Gebieten rund um den Kontrabass und hat 2007 mit Unterstützung durch den „Niederländischen Musikinstrumenten-Fonds“ den Bau eines klangstarken fünfsaitigen Violones initiiert. |
| Marianne Ronez-Kubitschek, Innsbruck Barockvioline u. -viola, Viola d`amore |
| Prof. Marten Root, Bremen Traversflöte
Marten Root studied the modern flute with Frans Vester and subsequently the Baroque flute with Barthold Kuijken at the Royal Conservatory in The Hague. After his Baroque flute studies he also developed a special interest in 19th-century flutes and their repertoire.He founded both the Biedermeier Quintet and the Ensemble Schönbrunn. With the former he recorded wind quintets by Reicha and Danzi (Globe) and with the latter he recorded the quartets for flute and strings by Mozart (Channnel Classics), Beethoven's Serenades, the complete chamber music with flute by Franz Schubert, J.S. Bach's flute sonatas and the Musical Offering, Locatelli sonatas and chamber music civertimenti for Trio and Sextet by Joseph Haydn and Kuhlau flute sonatas with fortepiano (all on Globe).As a soloist and a member of the above mentioned ensembles, Marten Root has toured extensively worldwide and has made many television appearances. The repertoire of these groups ranges from the early 17th century (Frescobaldi) up to the first half of the 20th century (Debussy).Marten Root is principal flute in both the Ensemble Anima Eterna directed by Jos van Immerseel, the Barokorkest van de Nederlandse Bachvereniging and with John Eliot Gardiner’s Orchestre Revolutionnaire et Romantique and The English Baroque Soloists.He performs and recordes regularly with orchestras such as Tafelmusik (Toronto) and Anner Bijlsma’s ‘Ensemble Archibudelli’. With the former he recorded J.S. Bach's fifth Brandenburg Concerto and with the latter Haydn divertimenti for the King of Naples, both for Sony classical.Marten Root teaches the Baroque flute at the Amsterdam Conservatory and holds a position as professor for the Baroque and Classical flute at the Hochschule für Künste in Bremen |
| Mike Rutledge, |
| Susanne Rydén, Hägersten/Schweden Gesang
The Swedish soprano Susanne Rydén, is one of Europe’s most renowned singers specializing in early music. She regurlarly performs with internationally acclaimed ensembles and conductors, such as Christopher Hogwood and the Academy of Ancient Music, Masaaki Suzuki and Bach Collegium Japan, Nicholas McGegan, Lars Ulrik Mortensen, Concerto Copenhagen, Cantus Cölln, Concerto Palatino and Mark Tatlow. She is a frequent guest at the major European music festivals and concert venues and has also toured Australia, the USA, Japan, Russia and South Africa. Ms Rydén studied at the Royal Academy of Music in Stockholm and Schola Cantorum Basiliensis. She now teaches at various festivals around the globe. Her repertoire includes oratorios – reaching from the early Vespers to Brahms Requiem – and opera. She has appeared at various European opera houses and festivals in roles such as Dido, (Dido and Aeneas) Titania, (Fairy Queen) by Purcell, Poppea, (L’incoronazione di Poppea) by Monteverdi, Euridice, (Orpheo e Euridice) by Gluck, Angelica (Orlando) Galathea (Acis and Galathea) Meleagro (Atalanta) by Handel, Amahl (Amahl and the nightly visitors) by Menotti, etc. In 2004 she sang the soprano part in the opera "Song of Songs", written especially for her by the Swedish Composer Hans-Ola Ericsson. She also initiated the large Christina's Journey project, a staged performance about the life of the Swedish queen Christina, which has toured Europe since the spring of 2004. The production received various prices and was also broadcasted by the Swedish television. Her interest in chamber music and the song repertoire has led to the development of several innovative projects with Mark Tatlow (fortepiano) exploring songs by Haydn, Zelter and Reichardt. These will result in a series of recordings. Ms Rydén has made numerous CDs for labels such as Harmonia Mundi, BIS, Avie, Caprice, and cpo Germany - several of them awardwinning. Future plans include concerts together with Lars Ulrik Mortensen, a duo-recording together with Emma Kirkby and Bach Christmas Oratorio with Nicholas McGegan and Philharmonia Baroque Orchestra in San Fransisco. In June 2006 she received an honorary award for her work within the early music field, by the Swedish Early Music Society. |
| Susanne Rüland, Langenstein (Harz) Phytotherapeutin
Susanne Rüland aus Langenstein (Harz) ist nach ihrer Phytotherapie-Ausbildung und dem Erwerb des Sachkenntnisnachweises für freiverkäufliche Arzneimittel seit 2003 als „Heilkräuterfrau” tätig. Seminare, Vorträge sowie Kräuter-Wanderungen begleitet sie mit dem Ziel, traditionelles Heilpflanzenwissen im Blickwinkel moderner Phytotherapie leicht umsetzbar weiterzugeben. |